Neuigkeiten

01
Februar

Ruhiges Brummen

Jetzt, mitten im Winter, wagt sich ganz selten eine Biene aus der Beute. Aber die Bienen sind trotzdem fleißig. Sie halten sich gegenseitig warm und bereiten sich auf die nächste Saison vor. Mit den länger werdenden Tagen wagen die ersten Völker bereits die erste Aufzucht von Nachwuchs. Von außen hört man lediglich ein tiefes, zufriedenes Brummen. Das beruhigt auch den Imker.


12
November

Winterruhe

Nach einem sehr milden Herbst kehrt langsam Ruhe bei den Bienen ein. Jetzt, Mitte November, kommen einzelne Bienen mit Pollen von Ringelblume oder Phazelia. Sie füllen die Reserven auf. Honig haben sie ausreichend. Der Winter kann kommen. Und wenn es nach den Bienen ginge dürfte zwischendurch immer wieder mal ein milder sonniger Tag sein, damit ordentlich sauber gemacht werden kann und die Kotblasen nicht all zu voll werden.


Der Ökohof

Wir produzieren in kontrolliert biologischer Qualität und werden vom Grünstempel® kontrolliert. Unsere Kontrollnummer lautet: DE-ÖKO-021. Aktuelle Zertifikate finden Sie hier oder bei Grünstempel

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Wir Landwirte haben eine große Verantwortung für die Bewahrung der Artenvielfalt und das Landschaftsbild in unserer Region. Ein wichtiger Beitrag ist die biologische Bewirtschaftung blütenbunter Wiesen und Felder - giftfreie Refugien in der Landschaft. Wir tun aber noch mehr und erste Erfolge lassen sich sehen.



Seit 1999 haben wir Hecken auf fast 1 km Gesamtlänge angelegt und viele hochstämmige Obstbäume gepflanzt. Die seltene Grauammer ist seitdem unsere ständige Begleiterin. Jedes Jahr brüten 3-4 Paare bei uns und über den Winter sind Trupps von bis 50 Tieren zu Gast. Neuntöter nahmen die Hecken ebenfalls gut an.

Rauchschwalben sind im alten Stall zu Hause, jedes Jahr mindestens 3 Brutpaare. Ab und zu kommen richtige Seltenheiten dazu. 2012 brütete bei uns der Wachtelkönig, weshalb wir eine Wiese erst im September mähten.

In manchen Jahren haben wir sogar Rebhühner bei uns.



In unserem Teich vermehren sich Gras- und Teichfrosch, Erd- und Knoblauchkröte, Teichmolch und der kleine Laubfrosch. Um den Amphibien das Leben an Land zu erleichtern, liegen Reisigwälle und Steinhaufen für Verstecke bereit und unser Mähwerk ist fest auf eine Schnitthöhe von 8 cm eingestellt, damit bei der Wiesenmahd so wenige Tiere wie möglich zu Schaden kommen. Wir verwenden ein Doppelmessermähwerk anstatt eines Kreiselmähwerks - zum Schutz der vielen Kerbtiere auf der Wiese und für beste Qualität beim Heu.

Unser Wohnhaus ist zugleich Herberge für Braune Langohren und Breitflügelfledermäuse, die im Dachboden ihre Jungen aufziehen.

Zwischen den Bienenbeuten wohnen Zauneidechsen, die die Sonnenplätze offensichtlich genießen.

Der Fischotter schaut regelmäßig am Teich vorbei und der Wolf ließ sich hier ebenfalls schon blicken. Manchmal besuchen uns Weißstörche, Rotmilane, Seeadler oder Kolkraben. Es gibt jeden Tag Neues zu entdecken!