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08
Januar

Neujahr bei den Bienen

Zum Neujahr besucht der Imker seine Bienen. Eine erfreuliche Begegnung. Es summte ruhig und zufrieden in allen Kästen. Das gibt Hoffnung auf einen Frühling in dem tausende fleißige Bienen schwirren.


Der Ökohof

Wir produzieren in kontrolliert biologischer Qualität und werden vom Grünstempel® kontrolliert. Unsere Kontrollnummer lautet: DE-ÖKO-021. Aktuelle Zertifikate finden Sie hier oder bei Grünstempel

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Wir bewirtschaften unseren Familienbetrieb mit insgesamt 26 ha seit 1998. Nach mehreren Jahren einer Hobby-Bienenhaltung kam im Jahr 2007 eine anerkannt ökologische Imkerei dazu.



Was uns wichtig ist

In regionalen, fairen Kreisläufen gestalten wir gesunde Produkte für den Endverbrauchermensch und auch für unsere Mitwelt (Pflanzen, Tiere, Boden, Wasser, Luft, Landschaftsbild).
Wir arbeiten deshalb nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.

Wie alles begann

Zu Kindertagen war es auf dem großelterlichen Bauernhof immer möglich zum Muttertag einen bunten Wiesenstrauß zu pflücken. Mitte der 1990er Jahre gab es hier in Folge der intensiven Bewirtschaftung nur noch Grünland ohne Blumen. Die einst bunten Wiesen waren zur Monokultur degradiert. Auch der Acker sah monoton aus. Um das zu ändern, lösten wir die Flächen aus dem Pachtvertrag und bewirtschaften sie seit 1999 selbst. Wir halten Bienen und haben Pensionsschafe zu Gast. Wir bauen Getreide, Luzerne oder Futtergemenge an und verbessern die Bodenfruchtbarkeit über Fruchtfolge und Gründüngung.
Der Erfolg kann sich sehen lassen. Die Äcker sind bunt und zaghaft kommen auch auf der Wiese die ersten Blumen zurück. In neu gepflanzten Obstbäumen und Hecken nisten Vögel. Die Landschaft bekam wieder ein Gesicht. Das genießen wir täglich.

Woher der Name kommt

Auf dem Dachboden fanden wir die alte Windfege Baujahr 1889. Das ist eine Getreidereinigungsmaschine, die mit Hilfe einer Drehbewegung Wind erzeugt und damit das aus dem Trichter fallende Getreide reinigt. Kleine Steinchen fallen senkrecht durch, das Korn etwas weiter und die Spreu und leichtere Samen werden weggeblasen. Sie funktioniert noch und wir benutzen sie, um unser eigenes Brotgetreide zu reinigen.
Doch auch um den Hof weht immer ein frischer Wind, sodass der Name für uns zwei Bedeutungen bekam, die uns mit dem Hof verbinden.

Was dabei rauskommt

Wir bieten den Kundinnen und Kunden mit unserem Honig ein Qualitätsprodukt aus der Oberlausitz.
Wir wandern mit unseren Bienen nur Standorte an, die biologisch bewirtschaftet werden wie z.B. die Obstplantagen des Stadtgutes Görlitz und Flächen vom Gut Krauscha oder Extensivflächen wie Waldgebiete am Berzdorfer See und in der Muskauer Heide. Der Honig wird schonend gerührt, sodass er seine cremige Konsistenz lange behält. Sammelort und -zeit teilen wir auf dem Etikett mit.
Das ist besonders wichtig für Menschen, die sich möglichst regional ernähren wollen. Deshalb kaufen wir auch keinen Honig zu, sondern vermarkten ausschließlich unsere eigenen Produkte.
Auch wenn in dem Sauerkirsch-Fruchtaufstrich kein Honig verarbeitet wird, haben unsere Bienen einen großen Anteil daran. Durch ihren Flugbetrieb können unsere Freunde und Kollegen im Stadtgut Görlitz Früchte ernten. Wir verarbeiten Sauerkirschen des Stadtgutes zu einem fruchtigen Aufstrich, den Gut Krauscha vermarktet - eine regionale Zusammenarbeit, die Freude macht.
Unser Getreide vermarktet die Öko-Bauernhöfe Sachsen GmbH.

Was man erleben kann

Beate Büchner arbeitet als Naturpädagogin. Sie bietet Waldwandertage, Vorträge, Workshops und Schulprojekte zu Bienen, Obst und Kräutern an. Außerdem kann man bei ihr Filzkurse buchen. Bei Interesse für die Naturpädagogik melden sie sich per email bei beate.windfege@gmx.de

Wie man unsere Produkte findet

Unseren Honig liefern wir an unter anderem an "Bio im Bahnhof" in Görlitz, Gut Krauscha, die Bioland Bäckerei Schneider in Zittau, den Ökohof Wobst in Mittelherwigsdorf und den Hofladen Mörl in Diehmen.

Unser Getreide verarbeiten die Rolle-Mühle im Erzgebirge und die Rätze-Mühle in Spittwitz.